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12. Kernfrage: Auferstehung der Toten, Jüngstes Gericht, Ewiges Leben

2. April 2013 | Erstellt von Arbeitskreis Thema Tod und Leben

Können wir aus dem Glaubensbekenntnis Passagen auslassen, nur „weil es uns heute schwer fällt, an Auferstehung und Ewiges Leben zu glauben?“ Ist ein christlicher Glaube auch ohne Auferstehung der Toten, Jüngstes Gericht, Ewiges Leben und Jenseits möglich? Es wird zwar heute weitgehend auf bildhafte Vorstellungen zu diesen Glaubensinhalten verzichtet (wie z.B. in „Hoffen über den Tod hinaus?“), aber positive Aussagen und Interpretationen dazu sind selten. Die folgende zum Thema „Jüngstes Gericht“ versucht eine Erklärung ohne „Jenseits“.

Zum gesamten Text der 12. Kernfrage

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5 Kommentare

  • Margarete von Bieberstein schrieb:

    Für mich ist der Glaube an die Auferstehung, das ewige Leben und das Jüngste Gericht Dreh- und Angelpunkt des Glaubens, ganz wie es Paulus sagt. Ohne Hoffnung über den Tod hinaus und Ausrichtung allein auf das Fassbare ist der Glaube wertlos. Es gibt allerdings sehr verschiedene Vorstellungen über die Auferstehung, das ewige Leben und das Jüngste Gericht. So wie es in mittelalterlichen Darstellungen vermittelt wird, kann das heute kein vernünftiger Mensch glauben. Auch eine leibliche Auferstehung im Sinne einer Wiederherstellung des Körpers empfinde ich als absurde Vorstellung. Aber daran, dass mit dem Tod nicht das individuelle Bewusstsein endgültig beendet ist und in das Leben in der Ewigkeit Gottes eingeht und dass das Leben des Einzelnen Konsequenzen für sein Leben in der Ewigkeit hat, daran glaube ich fest. Das gibt mir Trost und Lebensmut. Hinweise geben Berichte von Nahtoderfahrenen, die natürlich noch nicht endgültig tot waren, aber die Schwelle des Übergangs in eine andere Dimension erlebt haben.

  • Meyer, Bernhard schrieb:

    Die Naturwissenschaftler haben seit Beginn der Neuzeit den Menschen das Gefühl vermittelt, dass
    wir selbst immer mehr wissen und immer mehr vermögen.
    Es ist an der Zeit, dass die Physiker sich offen zu ihrer Ohnmacht bekennen: Sie kennen gerade einmal
    5% der Materie und Energie (samt Naturgesetzen), die uns umgeben. Der große Rest ist dunkele Materie
    und dunkele Energie.
    Ich will daraus keine Spekulationen erarbeiten in Bezug auf ein wie auch immer geartetes Leben nach
    dem Tod. Aber zur Hoffnungslosigkeit besteht absolut kein Grund. 95% der Wahrheit ist auf unserer
    Seite.

  • Wolfgang Dubbel schrieb:

    Seit einiger Zeit beschäftige ich mich anhand von 1. Korinther 15 auch intensiver mit der Frage der Auferstehung.
    Interessant an dem Artikel finde ich, dass versucht wird, sich seine eigene, für Menschen besser vorstellbare Religion des Christentums zu basteln – und man dabei kein Problem hat, Kernaussagen der Schrift, besonders des neuen Testaments bezüglich der Auferstehung schlichtweg zu ignorieren.

    Ich glaube, dass viele Menschen mit der Auferstehung deshalb Probleme haben – und lieber glauben, es gebe keine, – weil unsere menschliche Erfahrung uns sagt: Wenn jemand gestorben ist, dann ist dieses Leben definitiv zu Ende.

    Und ich gebe zu, dass es nicht leicht ist, an eine Auferstehung von den Toten zu glauben, da bisher laut der Bibel nur Jesus selbst diese Auferstehung – die ewig ist – erfahren hat.

    Aber ich glaube an die Wahrhaftigkeit der Bibel sowie an die Auferstehung zum ewigen Leben und bin – wie Paulus es in 1. Kor. 15,12-14 sagt – überzeugt, dass sonst mein ganzer Glaube, das Sterben Jesu Christi für die Sünden der Menschen etc. sinnlos wäre.

  • Peter Filus schrieb:

    Es ist ein grosses Leid und Verbrechen den Alten und Sterbenden die Hoffnung auf eine Gerechtigkeit und die Auferstehung des Fleisches beim Jüngsten Gericht zu nehmen. Peter, Altenpfleger

  • Filus Peter schrieb:

    Es ist ein grosses Leid und Verbrechen den Alten und Sterbenden die Hoffnung auf eine Gerechtigkeit und die Auferstehung des Fleisches beim Jüngsten Gericht zu nehmen Peter Altenpfleger