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4. Kernfrage: Naturwissenschaft und Glauben

2. April 2013 | Erstellt von Arbeitskreis Thema Glaube

Gibt es eine Konkurrenz zwischen Naturwissenschaft und Glauben? Haben manche naturwissenschaftliche Erkenntnisse Vorstellungen des Glaubens verdrängt – wie z.B. beim Verständnis der Entstehung der Welt und des Lebens? Sind naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit einem Eingreifen Gottes in den Geschehensablauf zu vereinbaren? Oder ist vielmehr das Verhältnis der beiden Erkenntnisformen neu zu bestimmen? Können sie sich gegenseitig ergänzen und fördern? Unterschiede sollen nicht verwischt werden. Aber es gibt Berührungspunkte zwischen Naturwissenschaft und Glauben, die bis zur gegenseitigen Ergänzung führen können. Die Begrenztheit beider Erkenntniswelten ist offenkundig. Keine kann einen berechtigten Anspruch auf die Erfassung der Gesamtwirklichkeit erheben.

Zum gesamten Text der 4. Kernfrage

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3 Kommentare

  • Gerhard Mentzel schrieb:

    Die Ablehnung hoheitlicher Aussagen über Jesus als den chr. Glaubensgrund war Gestern. Heute ist ein allegorischer Neuverstand gegeben, der keinen Wanderprediger, sondern eine in Schöpfung (nat. Kreativität nach wissenschaftlicher Weltbeschreibung) begründete an den Anfang stellt.

    Auch die vergeblichen Beweise eines vorgesetzten Gottesbildes in Unerklärlichkeiten oder weitgehend unwirklichen Einzelerscheinungen gehören der Vergangenheit an.

    Wer den historisch-hoheitlichen, heute zum Wanderprediger Jesus gewordenen anfänglichen Grund chr. Glaubens wieder im Logos bzw. der Ratio versteht, über deren menschliches und schöpferisches Wesen vor 2000 Jahren hefig gestritten wurde, für den gibt es keine Gegensätze zwischen Glauben und naturwissenschaftlicher Welterklärung mehr.

    D.h. für aufgeklärte Christen von Morgen ist die rationale Erklärung allen Werdens und was danach als vernünftig zu erkennen ist, zur Offenbarung geworden. Sie verstehen darin das, was von Anfang an als Wort galt, in der menschlichen Ausdrucksweise/Rolle/Aufgabe (ist Person) Jesus zur Geschichte wurde.

  • Ich stelle die mythologische Deutung der Empfängnis Jesu und seiner Gottessohnschaft in Frage. Jesus mit griechischen “Gottheiten” zu vergleichen, halte ich für sehr banal. Dann lässt sich doch alles naturalistisch anzweifeln: Die Jungfräulichkeit Marias vor, während und nach der Geburt Jesu; die Auferstehung von den Toten; die Ewigkeit …
    Schütten wir, wenn wir so denken, nicht das Kinde mit dem Bade aus? Zu billig wollen – glaube ich – die unterschiedlichen Anschauungen der Naturwissenschaft und der Religion nicht verbunden werden. Und es gibt viele geistreiche Wissenschaftler wie A. Einstein, M. Planck, I. Newton …, die sich trotz und gerade wegen ihres enormen Wissens vor einem geheimnisvollen Gott demütig verneigten.

  • Hartmut Neumann schrieb:

    Nach den Erkenntnissen der Quantentheorie (Prof. Dr. Hans Peter Dürr) ordnet Hartmut Neumann seine Mystische Erfahrung ein mit einer Veröffentlichung im “Deutschen Yoga Forum” unter dem Titel: “Die drei Stufen der Wirklichkeit” (siehe obige Webseite).

    Was Prof. Dr. Hans Peter Dürr im Rahmen der Quantenphysik als “Hintergrundfeld” beschreibt habe ich als das geistige Wesen Gottes erfahren. Darüber berichte ich in meinem Artikel “Die drei Stufen der Wirklichkeit” auf obiger Internetseite.